11.9.2017, 11:32

Autonomes Fahren: Die AMAG kooperiert mit Start-up Kopernikus

Die AMAG engagiert sich neu im Bereich des autonomen Fahrens und ist seit diesem Jahr Partner des deutschen Start-up Kopernikus. Ziel ist, eine Lösung für selbstfahrende Autos für die Schweiz zu finden. Diese Zusammenarbeit ist ein Schritt der neuen Strategie der AMAG im sich wandelnden Mobilitätsmarkt.

Wie bereits im Mai dieses Jahres bekannt gegeben, stellt sich die AMAG in wesentlichen Teilen neu auf, um den Bedürfnissen im sich rasant verändernden Mobilitätsmarkt optimal gerecht zu werden. Die Bereiche Digitale Transformation und neue Mobilität haben dabei strategischen Fokus, insbesondere die Themen Connectivity, Mobility on Demand, e-Mobility, automated Driving und Mobility Services. Mit dem deutschen Start-up Kopernikus wurde deshalb in diesem Jahr eine Partnerschaft eingegangen, um das autonome Fahren in der Schweiz zu fördern. 

Kopernikus erforscht für die AMAG, wie die Zukunft des selbstfahrenden Autos in der Schweiz sicher gestaltet werden kann. Dabei vernetzt sich das Unternehmen mit ausgewählten Start-ups aus dem Silicon Valley. Das Ziel ist, Fahrzeuge, die noch nicht autonom fahren können, mit einer «Zwischensoftware» - einer «Middleware» - auszurüsten. Die Selbstfahr-Lösungen, welche im Silicon Valley entwickelt werden, sollen für den Schweizer Markt adaptiert und den hiesigen Sicherheitsanforderungen und Konsumentenbedürfnissen gerecht werden.

Am kommenden Wochenende wird am HackZurich 2017, einem der grössten Programmierwettbewerbe Europas, vom 15. bis 17. September 2017 an einem AMAG-Kopernikus-Case gearbeitet. Die AMAG ist bereits zum dritten Mal Partner beim HackZurich, welcher im Rahmen des Digital Festivals Zürich stattfindet. Zudem ist die AMAG Mitglied von Digital Switzerland und kooperiert mit unterschiedlichen Start-up-Förderorganisationen. In den vergangenen zwei Jahren hat sich die AMAG an diversen Start-ups selbst beteiligt. So hat sie im Juli 2017 die Aktienmehrheit an der innovativen Schweizer Carsharing-Plattform sharoo übernommen.

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